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Łukasz Szymański | profile | guestbook | all galleries | recent tree view | thumbnails

Viele Heizkörper sitzen in Nischen, also in Wandvertiefungen unterhalb der Fenster. Diese Bauweise war früher üblich, um Platz zu sparen, doch sie bringt ein Problem mit sich: Die Nische ist meist schlechter gedämmt als das übrige Mauerwerk, weil die Außenwand dort dünner ist. Die Folge ist ein erhöhter Wärmeverlust direkt nach außen, den Sie an mehreren Anzeichen erkennen können. Ein erstes Warnsignal ist ein deutlich kühleres Mauerwerk rund um den Heizkörper im Vergleich zu angrenzenden Wandflächen. Fahren Sie mit der Hand über die Laibungen, also die seitlichen Begrenzungen der Nische, und über die Fläche hinter dem Heizkörper. Fühlt sich eine dieser Stellen spürbar kalt an, während der Heizkörper läuft, deutet das auf eine unzureichende Dämmung hin. Auch Zugluft an den Nischenrändern oder ein ständig beschlagener Bereich an der Außenwand sind Hinweise darauf, dass hier Energie ungenutzt entweicht. Prüfen Sie zudem, ob sich hinter dem Heizkörper eine dünne Rückwand befindet, die nicht Teil der tragenden Außenwand ist; solche vorgesetzten Platten sind häufig ungedämmt.



Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Heizkörpernische selbst als bauliche Schwachstelle in Ihrer Heizung und Energie betreffenden Gesamtbilanz. Wenn der Heizkörper in einer Nische steht, strahlt ein Teil der Wärme direkt in die Außenwand statt in den Raum. Das äußert sich darin, dass der Raum trotz laufender Heizung nur langsam warm wird und Sie die Vorlauftemperatur oder die Heizdauer erhöhen müssen. Vergleichen Sie testweise die Aufwärmzeit eines Raumes mit Nischenheizkörper mit der eines Raumes ohne Nische bei gleicher Einstellung. Ein spürbarer Unterschied ist ein starkes Indiz. Auch äußere Anzeichen helfen: Feuchte Flecken, Schimmelbildung in den Nischenecken oder abblätternde Farbe an der Außenwand hinter dem Heizkörper zeigen, dass dort dauerhaft Feuchtigkeit und Wärme austreten. Mithilfe eines einfachen Thermometers oder einer Wärmebildkamera können Sie die Oberflächentemperaturen der Nischenwand mit denen benachbarter Innenwände vergleichen; liegt die Nischenwand deutlich niedriger, ist die Dämmung mangelhaft.






Haben Sie solche Schwachstellen identifiziert, lohnt sich eine gezielte Gegenmaßnahme. Dämmen Sie die Nischenrückwand von innen mit einer geeigneten, feuchtigkeitsunempfindlichen Dämmplatte und achten Sie darauf, dass die Dampfsperre korrekt sitzt, damit keine Feuchtigkeit in die Wand gelangt. Alternativ können Sie den Heizkörper mit einer reflektierenden Folie hinterlegen, die die Strahlungswärme in den Raum zurückwirft. Prüfen Sie außerdem, ob der Heizkörper zu groß oder zu klein dimensioniert ist; eine falsche Größe verstärkt den Eindruck unnötiger Verluste. https://media-top.de/ und Energie betreffenden Optimierung sollten Sie auch die Nischenlaibungen und den Bereich unter dem Fensterbrett in Augenschein nehmen, da dort oft Kältebrücken verlaufen. Dokumentieren Sie die Temperaturen vor und nach der Dämmung, um den Erfolg zu kontrollieren. So stellen Sie sicher, dass die Wärme dort ankommt, wo sie gebraucht wird, und vermeiden dauerhaft unnötige Verluste an der Heizkörpernische.

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