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Michael Wagner | profile | guestbook | all galleries | recent tree view | thumbnails

Wer seine Räder selbst wechselt, steht zweimal im Jahr vor der Frage, wo die nicht genutzten Stücke unterkommen sollen. Entscheidend ist zunächst der Zustand: Reinigen Sie Felgen und Reifen gründlich, denn Bremsstaub, Salz und Teerreste greifen das Material an, wenn sie über Monate einwirken. Trocknen Sie alles gut ab, bevor Sie reifen lagern, sonst bildet sich in den Hohlräumen Feuchtigkeit. Prüfen Sie außerdem den Luftdruck und erhöhen Sie ihn um etwa 0,5 bar über den üblichen Wert, damit die Reifen nicht in ihrer Standposition eingedrückt werden. Vermerken Sie mit Kreide oder Klebeband die Position jedes Rades am Fahrzeug, damit Sie beim nächsten Wechsel die Laufrichtung und die Achszuordnung wieder korrekt vornehmen können. Notieren Sie auch das Profil, um den Verschleiß im Blick zu behalten.






Der Lagerort selbst entscheidet maßgeblich darüber, wie lange die Gummimischung geschmeidig bleibt. Ideal ist ein dunkler, trockener und möglichst kühler Raum mit gleichmäßiger Temperatur, etwa ein Keller ohne Heizung. Direkte Sonneneinstrahlung, UV-Licht und Ozon belasten das Gummi stark, ebenso wie Heizungsluft oder Abgase von Verbrennungsmotoren. Legen Sie die Räder nicht flach übereinander, sondern stapeln Sie sie, wenn überhaupt, nur kurzzeitig, oder hängen Sie sie an der Felge auf. Besser ist es, die Räder stehend nebeneinander zu platzieren und sie alle paar Wochen eine Vierteldrehung weiterzurollen, damit keine Druckstellen entstehen. Decken Sie sie mit einer luftdurchlässigen Plane ab, niemals mit Folie, denn darunter staut sich Feuchtigkeit. Wer reifen lagern möchte, sollte zudem darauf achten, dass keine scharfen Kanten oder chemischen Stoffe wie Lacke und Lösungsmittel in der Nähe stehen.



Kontrollieren Sie während der Lagerzeit regelmäßig den Zustand Ihrer Räder. https://elchs-kramkiste.de/ alle paar Wochen genügt: Ist der Luftdruck noch ausreichend, zeigen sich Risse oder Verformungen, hat sich die Felge verfärbt? Solche Anzeichen deuten auf falsche Bedingungen hin und sollten Sie ernst nehmen. Vor dem Anbau prüfen Sie das Profil, das Alter der Reifen und ob das Ventil dicht ist; beschädigte Ventile lassen sich günstig ersetzen. Bringen Sie die Räder anschließend mit einem Drehmomentschlüssel und nach Herstellervorgabe an und ziehen Sie die Schrauben nach etwa fünfzig Kilometern nach. So stellen Sie sicher, dass die eingelagerten Räder ihren Dienst genauso zuverlässig tun wie zuvor.

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