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Marek Nowak | profile | guestbook | all galleries | recent tree view | thumbnails

Wer in einem Altbau wohnt, kennt das Phänomen: Selbst bei geschlossenem Fenster zieht es merklich an der Fensterbank, besonders in den kalten Monaten. Bevor Sie jedoch zu schwerem Werkzeug greifen, sollten Sie die Ursache prüfen, denn meist sind es nicht die Dichtungen des Flügels, sondern der Spalt zwischen der Fensterbank und dem darunterliegenden Mauerwerk oder dem Fensterrahmen. Reinigen Sie zunächst alle betroffenen Fugen gründlich von Staub, Putzresten und alten, bröseligen Dichtungsmaterialien. Ein bewährtes Mittel ist dann, eine Rolle selbstklebendes Dichtungsband aus geschlossenzelligem Schaumstoff in der passenden Stärke zu verwenden, das Sie direkt in den Fugenspalt drücken. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche fettfrei ist, und arbeiten Sie sich von innen nach außen vor; ein Spachtel hilft, das Band ohne Falten einzulegen. Wenn Sie diesen Schritt beim Gesamtkonzept “Altbau sanieren” nicht vernachlässigen, schließen Sie die häufigste undichtigste Stelle im Raum, ohne das Fenster selbst zu verstellen.



Für größere Hohlräume, die oft an den seitlichen Wangen der Fensterbank entstehen, reicht ein Klebeband nicht aus. Hier sollten Sie zu einer spritzbaren, dauerelastischen Acrylmasse greifen, die Sie mit einer handelsüblichen Kartuschenpresse in die Fuge einbringen. Wichtig ist, vor dem Auftrag die Tiefe der Öffnung mit einer Schaumstoffschnur als Hinterfüllung zu begrenzen, da zu viel Acryl sonst nach hinten quillt und die Dämmwirkung verringert. Spritzen Sie die Masse gleichmäßig und glätten Sie sie sofort mit einem feuchten Finger oder einem Spatel, um eine saubere, glatte Oberfläche zu erhalten. Lassen Sie die Masse vollständig aushärten, bevor Sie überschüssiges Material mit einem scharfen Messer abziehen. Bedenken Sie, dass eine solche Abdichtung nicht nur Zugluft stoppt, sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert, was gerade beim “Altbau sanieren” langfristig Schäden am Putz und an der Fensterlaibung vermeidet. Kontrollieren Sie nach dem Trocknen, ob der Spalt wirklich dicht ist, indem Sie eine Kerzenflamme langsam an der Kante entlangführen.






Abschließend sollten Sie auch die Verbindung zwischen Fensterbank und Fensterrahmen selbst prüfen, da sich hier oft ein feiner Riss auftut, der durch das Setzen des Hauses entstanden ist. https://first-rabbit.de/ die alte, rissige Silikonfuge vollständig mit einem Fugenentferner und tragen Sie dann eine neue, glatte Silikonnaht auf, die speziell für Dehnungsfugen geeignet ist. Anders als Acryl bleibt Silikon dauerhaft elastisch und gleicht die Bewegungen des Holzes oder Steins aus, die im Altbau niemals ganz zum Stillstand kommen. Ein Tipp für die Praxis: Kleben Sie die angrenzenden Flächen mit Malerkrepp ab, bevor Sie das Silikon auftragen, und ziehen Sie die Naht dann in einem Zug durch; das ergibt ein professionelles Bild und verhindert, dass Sie später mühsam Reste entfernen müssen. Vergessen Sie am Ende nicht, auch die kleinen Bohrungen und Schraubenabdeckungen der Halterungen zu überprüfen, da diese oft übersehen werden. Wenn Sie all diese Punkte systematisch abarbeiten, haben Sie die Zugluft an der Fensterbank dauerhaft im Griff und leisten einen wichtigen Beitrag, wenn Sie Ihr Zuhause Schritt für Schritt “Altbau sanieren”. Atmen Sie erleichtert auf, denn mit diesen einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen wird der einst kühle Bereich zur behaglichen Zone.

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