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Dawid Nowak | profile | guestbook | all galleries | recent tree view | thumbnails

Wer plant, die eigene Wohnung renovieren zu wollen, steht oft vor der Frage, mit welchem Raum er beginnen soll. Eine kluge Faustregel lautet: Arbeiten Sie sich von oben nach unten und von nass nach trocken vor. Starten Sie also immer mit den Räumen, in denen Wasser eine zentrale Rolle spielt, also Küche und Bad, denn hier fallen die schmutzigsten und staubigsten Arbeiten an, etwa das Verlegen von Fliesen oder der Austausch von Sanitärgegenständen. Wenn Sie diese Bereiche zuerst fertigstellen, vermeiden Sie, dass später Staub und Bauschmutz in frisch renovierte, trockene Räume getragen wird. Im Anschluss daran folgen die Wohn- und Schlafzimmer, wobei Sie auch hier eine logische Abfolge einhalten sollten: Zuerst kommen alle stemmenden, schleifenden und spachtelnden Tätigkeiten, dann das Streichen von Decken und Wänden und ganz zum Schluss der Bodenbelag. So verhindern Sie, dass frische Farbe oder neue Böden durch nachfolgende Arbeiten beschädigt werden. Bedenken Sie dabei stets, dass eine wohnung renovieren immer eine gewisse Grob- und Feinstruktur erfordert, die von Raum zu Raum fortschreiten sollte.






Nachdem Sie die Feuchträume abgeschlossen haben, widmen Sie sich den Verkehrsflächen und Nebenräumen wie Flur, Diele und Treppenhaus, bevor Sie die eigentlichen Wohnräume in Angriff nehmen. Der Flur ist dabei eine Besonderheit, denn er ist die letzte Verbindung zwischen allen Zimmern. Er sollte idealerweise erst renoviert werden, wenn alle anderen Räume fertig sind, da er als Hauptweg für Material und Möbel dient. Stellen Sie sich vor, Sie streichen den Flur zuerst und tragen danach einen Küchenschrank an der frischen Wand vorbei – unweigerlich entstehen Macken und Kratzer. Eine sinnvolle Reihenfolge sieht daher so aus: Zuerst Renovieren Sie das Badezimmer, dann die Küche, danach die Schlaf- und Kinderzimmer und als letztes den Flur. Innerhalb der Wohnräume selbst gilt die Devise: Arbeiten Sie vom Eingang weg, also von der Tür zum Fenster. So zwingen Sie sich, nicht in frisch bearbeiteten Ecken zu stehen. Wenn Sie eine wohnung renovieren möchten und mehrere Zimmer gleichzeitig betroffen sind, sollten Sie zudem immer ein Zimmer als „saubere Basis“ freihalten, in dem Sie keine Arbeiten durchführen. Dort lagern Sie Ihre Werkzeuge und können sich zurückziehen, ohne im Staub zu stehen.



Den Abschluss bilden dann alle Feinarbeiten sowie die Außenbereiche wie Balkon oder Terrasse, die Sie nach den Innenräumen behandeln sollten, da sie häufig über die Wohnung betreten werden. Ein weiterer praktischer Tipp ist, bei jedem Raum die Reihenfolge der Gewerke strikt einzuhalten: Zuerst Elektro- und Sanitärinstallationen, dann Putz- und Trockenbauarbeiten, gefolgt von Malerarbeiten und schließlich dem Bodenbelag sowie den Zierleisten. Diese Schrittfolge mag banal klingen, aber gerade Heimwerker neigen dazu, aus Zeitdruck oder Begeisterung mit dem Streichen zu beginnen, bevor alle Löcher geschlossen und Schlitze verputzt sind. Das rächt sich schnell durch Risse oder blätternde Farbe. https://raumundsinn.de/ , denn Trocknungs- und Aushärtungsphasen lassen sich nicht überspringen. Wenn Sie diese logische Abfolge beherzigen und die wohnung renovieren als einen großen, durchorganisierten Prozess verstehen, dann vermeiden Sie nicht nur Doppelarbeit, sondern auch Frust und unnötigen Schmutz in Bereichen, die Sie bereits fertiggestellt haben. Entscheidend ist am Ende nicht, der schnellste zu sein, sondern derjenige, der in der richtigen Reihenfolge arbeitet und so ein tadelloses Ergebnis erzielt.

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