photo sharing and upload picture albums photo forums search pictures popular photos photography help login
Brian McMorrow | all galleries >> Galleries >> OurWorld 3 - Dec 2007 > ow3048.jpg
previous | next

ow3048.jpg

Am Nachmittag wurde die Strasse nach Tambacounda immer schlechter, durchsetzt mit Schlaglöchern, die unser Vorankommen beträchtlich verlangsamten. An einem „Wald“ von Baobab Bäumen zeigte uns unser Führer sein Wissen und seinen Enthusiasmus für Pflanzen, was uns die ganze Reise weiter verfolgte. Eine Reihe von Dörfern konnten wir selbst erkunden. Das erste Dorf von quadratischen strohgedeckten Häusern zwischen den Baobabs hatte eine kleine open-air Moschee und einen tiefen Brunnen. Das zweite hatte einen historischen Steinkreis, eine Art afrikanisches Stonehenge. Während die Bewohner im ersten Dorf freundlich waren, wiesen uns die des zweiten Dorfes in den Begriff „cadeau“, französisch für Geschenk, ein. Die Kinder des Dorfes drängten sich um den Bus mit den Armen in der Luft, schrieen cadeau und hofften auf Almosen. Ein großer Vorteil des Reisens in der Gruppe war, dass ich nicht mit der vollen Aufmerksamkeit der ungefähr 70 Kinder zurechtkommen musste. Sie waren begeistert vom Truck und tendierten dazu, sich darum zu verteilen, was es möglich machte, der Menge zu entkommen und in relativer Ruhe herumzuspazieren.

Zwölf Stunden, nachdem wir Dakar verlassen hatten, erreichten wir Tambacounda, 470 km entfernt von Dakar. Wir haben ¾ des Landes vom Senegal in einem langen Tag durchquert. Nachts campten wir außerhalb des Hotels Asta Kebe. Unsere erste Einführung zu „echten“ afrikanischen Hotels ließen mich denken, dass es ein richtiger Entschluss war, mit Rotel zu reisen, da ich wusste, dass ich in der Nacht etwas Sauberes zum Schlafen hatte. Das Hotel sah aus, als ob es schon bessere Zeiten gesehen hätte, aber es wurde seit den 60ern nicht mehr renoviert. Es gab kein fließend Wasser und wir wurden zum ziemlich dreckigen Pool geschickt um Badewasser zu holen. Zumindest gab es Strom und ich ließ mich in der Hotelbar nieder um einen Teil meiner Bilder zu downloaden und meine Batterien zu laden.

Am nächsten Tag verließen wir Tambacounda und folgten weiter der Route der Dakar-Bamako Eisenbahnlinie, parallel zur Route entlang der 190 km bis zur Grenze von Mali bei Kidira. Etliche angebröckelte von Frankreich gebaute Bahnstationen waren ohne Dach und leer stehend. Für uns glücklicherweise wurde die Straße vor kurzem den ganzen Weg entlang erneuert und wir lagen gut in der Zeit bis zum Halt an der Grenze und hielten unterwegs ein paar mal an um kleine blühende Büsche zu betrachten, die unser Führer als Elefantenfußbaum beschrieb.

Auf der Seite vom Senegal und noch einmal in Kidira auf der Seite von Mali, hatten wir ein wenig Zeit für uns, während unser Führer die Ein- und Ausreiseformalitäten erledigte. Als er mit unseren Pässen zurückkam, ordnungsgemäß abgestempelt, setzten wir unsere Reise nach Osten entlang der gut renovierten Strasse nach Kayes fort durch einen großen Baobab Wald. Wir waren noch nicht einmal 2 ganze Tage weg von Dakar und wir hatten bereits fast die halbe Strecken zwischen Dakar und Bamako zurückgelegt. Ich dachte, wir wären so schnell wie der Zug, aber ich irrte mich bitterlich.

Nach einem kurzen Stop in Kidira und frische Vorräte und unsere Mittagsstops im Busch zu besorgen verließen wir die Stadt auf einer unbefestigten Strasse. Unser Führer erklärte, dass es aufgrund der Eisenbahnlinie keinen ökonomischen Nutzen gab, etwas in eine verbesserte Strasse von abgelegenen Gegenden von West-Mali in die Hauptstadt zu investieren. Wir brauchten 45 Minuten um 15 km der Strasse von Kayes bis zum Fort de Médine zurückzulegen, was nur ein Vorgeschmack war auf das, was noch kommen sollte in den nächsten beiden Tagen.

Das historische Fort de Médine, gebaut auf einem Anstieg mit Blick auf den Senegal Fluss ist ein Relikt aus der französischen Kolonialzeit. Gebaut im Jahr 1855 um das Gebiet gegen El Hadj Omar Tall zu verteidigen, den Führer des Toucouleur Empire, die isolierte Garnison widerstand einer Belagerung 1857, nach welcher Omar seine Aufmerksamkeit auf die Königreiche von Bambara entlang des Niger konzentrierte. Obwohl geführte Gruppen nur ein paar mal im Monat, waren die Kinder der Schule nahe dem Fort gut trainiert im Verabschieden mit Händeklatschen während sie „Allemand“, das französische Wort für „Deutscher“, sangen.


other sizes: small medium original auto
comment | share